„Maja, was hältst du davon, wenn wir Theaterstück inszenieren, indem Architekturstudenten die Qualen der Abgabezeit verarbeiten können?“, fragt ARCHIBALD. „Wer ist da?!“, kommt es zögerlich vom anderen Ende der Leitung „Maja, ich bin’s ARCHIBALD! Was ist, ziehen wir das auf?!“.
Maja ist nicht gerade begeistert von der Idee und außerdem, so lässt sie ihn wissen, ist sie kein Theaterpädagoge, sondern studiert Eurythmie. Und das wiederum sei eine expressive Tanzkunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Rudolf Steiner entwickelt wurde. Sie ist eine eigenständige Darstellende Kunst und kann Teil einer Bühneninszenierung sein. „Aber“, so stellt Maja fest, „wir wenden die Tanzkunst auch therapeutisch an. Wie ist es ARCHIBALD, tanzen?“
„Tanzen?! Ach du, wie wäre es wenn du tanzt und ich mit den anderen einfach nur Frust abbaue und das vorher entworfene Bühnenbild zerstöre?“. Das wäre cool, denkt sich ARCHIBALD. Die ganze Wut rauslassen. Um aber die Wut rauslassen zu können, braucht er erstmal die Kraft dazu. „Wann hast du Semesterferien, ich glaube du solltest mal ausspannen ARCHI!“, sagt Maja. „Ja ja“, sagt ARCHIBALD und denkt sich, genau das ist es. Ausspannen muss ich. Ich muss mich von der Architektur erholen. Wo ich gehe und stehe, dreht sich bei mir alles um Architektur. Häuser, Details, Ausstellungen, Bücher, Exkursionen, Studienarbeiten,… Alles nur Architektur.
Raus muss er aus dem Trott. Er muss sich mal mit etwas ganz anderem befassen. Er braucht eine Horizonterweiterung. Einen heizen? Ach nein, dann hängt er nur noch mehr durch. Vielleicht doch Theater? Ein Yoga-Workshop auf Hiddensee? Ach nein, Hiddensee ist ja momentan von der Außenwelt abgeschnitten. Vielleicht doch tanzen in Alfter?
Was macht Ihr nach der Abgabe der Studienarbeiten in der freien Zeit?
Berichtet es im Forum oder im Blog und gebt ARCHIBALD Tipps.