Am kommenden Donnerstag und Freitag widmet sich ein hochkarätig besetztes Architektursymposium in der Pinakothek der Moderne in München Phänomenen der Grenzüberschreitung zwischen Architektur, Kunst und Gesellschaft. Dabei macht die Veranstaltungsreihe „futureLAB by 3M" das Prinzip der Grenzüberschreitung selbst zum Thema.
Nach meiner Erfahung aus dem Sympsium zum Kunstareal München kann ich nur jedem empfehlen, dies zu besuchen. Erst einmal lernt man, sich Kniffs und Tricks von den Profis in Sachen Präsentation und Plangrafik abzuschauen, aber auch die Gedanken, Ideeen, Ansätze und SIchtweisen der Vortragenden sind immer bereichernd und inspirierend für die eigene Entwurfsarbeit.
Peter Ebner (Los Angeles, München), ehemaliger Professor am Stifutngslehrstuhl für Wohungsbau und Wohungswirtschaft der TU München hat - in Kooperation mit dem Architekturmuseum der Technischen Universität München - dazu Architekten, Ingenieure und Künstler eingeladen, die in Vorträgen die Schwerpunkte ihrer Arbeit darlegen und sich über die Lust am Experimentieren und das Erkennen von neuen Strömungen als Lebensnerv von Entwicklungsprozessen austauschen werden.
Vortragende am Donnerstag:
Kazuyo Sejima von Sanaa (Japan),
Kivi Sotamaa (Finnland), Leiterin der diesjährigen Architekturbiennale von Venedig,
Farshid Moussavi von FOA (England)
urban think tank (Venezuela)
Nieto Sobejano - Enrique Sobejano (Spanien)
Vortragende am Freitag:
Hani Rashid von Asymptote (USA),
Bollinger + Grohmann (Deutschland),
Mader Stublic Wiermann (Deutschland),
Edouard François (Frankreich)
Hitoshi Abe (USA)
Das Symposium findet am
Donnerstag, 14. Oktober 2010, von 15 bis 20 Uhr
und am Freitag, 15. Oktober 2010 von 13 bis 18 Uhr
im Ernst von Siemens-Auditorium in der Pinakothek der Moderne statt.
Der Eintritt ist frei.