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Plangestaltung

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Verfasst am: 01. 08. 2009 [13:24]
DetailX.Redaktion
Themenersteller
Dabei seit: 14.08.2008
Beiträge: 54
Der Entwurf ist fertig und dann ... ? Alles zum Thema Plangestaltung, Layout, Druckdateien und Plotten
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w9687.gif (Typ: image/gif, Größe: 11.86 Kilobytes) — 175 mal heruntergeladen
Verfasst am: 01. 08. 2009 [13:24]
unthink
Dabei seit: 26.09.2007
Beiträge: 1
Da ich in einem Büro arbeite, das sich auf Wettbewerbsmanagment spezialisiert hat, sehe ich zu den verschiedensten Projekten Präsentationspläne von kleinen, großen, und auch von renommierten Büros wie Hadid, Kurokawa, gmp, Chipperfield etc. Meine Aufgabe ist, die Entwürfe hinsichtlich der Wettbewerbsaufgabe vorzuprüfen. Damit beschäftige ich mich zwangsläufig sehr intensiv mit den Plänen und ihrer Darstellung, weil ich schließlich, um den Entwurf überhaupt prüfen zu können, ihn erstmal verstehen muß. Und es passiert immer wieder, unabhängig von meinem persönlichen Geschmack, daß ich Pläne einfach nicht mag, und das aus den verschiedensten Gründen: manchmal sind die Pläne so überladen, daß ich Mühe habe die Informationen, die ich brauche, überhaupt erst heraus zu filtern. Oder genau anders herum, es gibt einfach zu wenig Information. Das kann dann daran liegen, dass der Entwurf zu vereinfacht oder zu schematisch dargestellt ist. Oder es sind zwar alle Grundrisse, Schnitte etc. wie gefordert abgegeben worden, aber sie sind so angelegt, dass die relevanten Informationen, die den jeweiligen Entwurf überhaupt erst wirklich beschreiben, nicht vorhanden sind.Jetzt zum Punkt, weshalb ich an dieser Stelle gern ein Forum eröffnen möchte: als Studenten müssen wir unsere Entwürfe jedes Semster auf\'s Neue präsentieren, was letztendlich nach den gleichen Prinzipien, wie denen eines Wettbewerbs funktioniert. Der Professor, die Assistenten und Gastkritiker bilden die Jury und nach der Vorstellung durch mich selbst werden die Entwürfe diskutiert. An dieser Stelle fange ich an zu überlegen, wie stelle ich meinen Entwurf eigentlich dar? Was sind die Informationen, die auf jeden Fall sofort ersichtlich sein müssen. Jeder Entwurf setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: städtebauliche und architektonische Konzeption, Erschließung, Raumabfolge usw. Die Möglichkeiten einen Entwurf zu beschreiben sind jedem bekannt: 2D und 3D Darstellung. Aber was macht eine Darstellung wirklich gut? Wie stelle ich ein Konzept, städtebauliche Bezüge etc. dar? An welcher Stelle und in welchem Zusammenhang zeige ich überhaupt erst die Grundrisse, die Schnitte? Wie sehen die überhaupt aus? Welcher Maßstab wäre angebracht? In welchem Maßstab macht welche Information eigentlich Sinn? Wann setze ich eine 3D Darstellung ein? Was genau zeigt diese eigentlich? Und dann, zum größten Problem eines Studenten: welches Programm benutze ich? Meine Erfahrung ist zum Beispiel, daß wir, als Studenten (aber auch "fertige" Architekten), uns gerne vom Programm blenden lassen. Bestes Beispiel sind 3D Darstellungen: da zoome ich mich so durch mein Gebäude und wow, auf einmal ergibt sich da so eine abgefahrene Perspektive, die ich natürlich sofort in meinen Plänen haben will. Und meistens wird dann nicht mehr kritisch nachgefragt, unterstützt dieses Bild überhaupt meine Aussage über den Entwurf, den Kontext, die Materialität? Um den Text nicht allzu lang werden zu lassen: Wie wichtig sind euch solche Überlegungen? Wie arbeitet ihr bzw. wie geht ihr vor, wenn ihr euch das Planlayout überlegt? Ich denke, daß das ein ziemlich wichtiges Thema ist - nachdem der Entwurf entwickelt ist. Es ist nicht selten, daß v.a. junge Architekten zuerst über Wettbewerbe Erfolg haben. Da aber die meisten Wettbewerbe, an denen man als junges Büro überhaupt teilnehmen kann, offene Wettbewerbe sind, mit häufig mehr als 100 Teilnehmern, muß man sich schon etwas einfallen lassen um sich durchzusetzen. Und dazu gehört, neben einem guten Entwurf auch eine gute Darstellung.
Verfasst am: 21. 08. 2009 [10:20]
oliverklein
Experte
Dabei seit: 22.07.2009
Beiträge: 1
sehr interessanter Beitrag!
Verfasst am: 13. 10. 2009 [14:24]
Niklas
Dabei seit: 18.06.2007
Beiträge: 24
Das Grundproblem bei Abgabeplänen liegt oft darin, dass viele den Fehler machen, bis zu letzt Pläne und Visualisierungen auszuarbeiten und diese dann direkt auf einen Plan setzten.

Meistens kann ein gutes Layout darüber funktionieren, sich im Vorfeld ausgiebig darüber Gedankenen zu machen, was man genau kommunizieren möchte und dahingehend auch seine Pläne und Visualisierungen auszuarbeitet.

Beim eigentlichen layouten der Elemente hilft mir oft das Layout der Pläne (z.B.A0) verkleinert auf A3 auszudrucken. Daran lässt sich meistens schon sehr gut das Zusammenspiel von schweren Elementen(z.B. Rendering) und leichten Elementen (z.B. Strichzeichungen) erkennen und davon ausgehend verändern.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 13.10.2009 um 14:25.]
Verfasst am: 29. 10. 2009 [10:16]
Archar
Dabei seit: 03.08.2009
Beiträge: 34
Wenn ich aber zum Beispiel alles vorher auf A3 ausdrucken würde, dann wäre ich ziemlich arm am Ende. Ist das Ausdrucken denn bei Euch kostenlos?
Verfasst am: 06. 11. 2009 [15:34]
Niklas
Dabei seit: 18.06.2007
Beiträge: 24
Wir hatte bei uns im Arbeitsraum einen A3-Drucker. Daher war das kein Problem.
In der Uni gibt es Plotter im Cip Pool. Ein A0 Plot kostet dort immer um die 5€-10€ je nach Farbauftrag.



Detail, 21.05.12
  
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