Thema ohne neue Antworten

Was kann man aus Sieben Waschbetontürmen machen?

Autor Nachricht
Verfasst am: 24. 03. 2010 [15:31]
LaKai
Themenersteller
Dabei seit: 01.04.2009
Beiträge: 21
Vielleicht habt Ihr ja ein paar hilfreiche Ideen, ich zerbreche mir den Kopf, was man mit den oder aus den sieben Waschbetontürmen im Frankfurter Stadtteil Mainfeld sozialverträglich machen könnte.

Hier mein Beitrag dazu.

Habt Ihr eine Idee?

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.03.2010 um 15:32.]
Verfasst am: 24. 03. 2010 [15:38]
Chef
Dabei seit: 22.07.2009
Beiträge: 15
also was gar nicht geht ist einfach nur farbe drauf hauen. ich finde es sieht schrecklich aus wenn man einen plattenbau nimmt und ihn gelb streicht um ihn schöner zu machen. waschbeton ist vielleicht grau und plattenbau nicht die gemütlichste wohnform aber es ist hat doch durchaus seinen reiz!
Verfasst am: 25. 03. 2010 [11:45]
VUB
Dabei seit: 23.11.2009
Beiträge: 52
LaKai schrieb:

Vielleicht habt Ihr ja ein paar hilfreiche Ideen, ich zerbreche mir den Kopf, was man mit den oder aus den sieben Waschbetontürmen im Frankfurter Stadtteil Mainfeld sozialverträglich machen könnte. /.../
Habt Ihr eine Idee?


Zunächst muß ein Bürgerbeteiligungsverfahren eingerichtet werden. Dann können sich alle Bewohner der Baublocks zusammensetzen und sagen, was verändert werden sollte. Parallel dazu kann man auf den Bürgerversammlungen Vorschläge unterbreiten, wie mit einfachen Mitteln aus dieser Trostlosigkeit etwas Ansehnlicheres gemacht werden kann.

Baumaßnahmen, die ergriffen werden, dürfen das Mietgefüge nur gering verändern.
Als erste Maßnahme sind Erweiterungen der öden Eingangsbereiche sinnvoll. Dort sollten Treffpunkte mit einer kleinen Cafeteria angesiedelt werden.

Man muß solche Wohntürme als Auswirkungen der sogenannten "Moderne" sehen und folglich am sogenannten "Funktionalismus" Kritik üben. Diese kalte Pracht verdient es, verändert zu werden. Poesie und Phantasie an die Macht. Soziale Bewegung ist wichtig.

VUB
Verfasst am: 25. 03. 2010 [12:29]
kurtz
Dabei seit: 02.09.2009
Beiträge: 10
Ich kenne die Siedlung. Die Gebäude sind recht marode. Nach einer gründlichen Sanierung und Aufwertung der Gebäude werdenwahrscheinlich nichtmehr ausreichende Mittel für eine angemessene und attraktive Freiflächengestaltung vorhanden sein. Man sollte einen Brückenschlag zum Mainufer wagen, das an dieser Stelle ebenfalls etwas attraktiver sein könnte. Auch das so genannte Licht- und Luftbad ist unweit. http://www.werkstatt-frankfurt.de/lilu.html. In Zusammenarbeit mit den sozialen Einrichtungen des Mainfelds liesse sich sicher etwas aufdie Beine stellen. Hak da mal nach.
http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=1836473&_ffmpar[_id_inhalt]=1639448

Viel Erfolg und weitere gute Ideen.
Verfasst am: 30. 03. 2010 [14:49]
LieseMüller
Dabei seit: 07.08.2009
Beiträge: 45
Demnächst ist die Luminale und die Light&Building in Frankfurt. Soweit ich das gesehen habe ist das Areal gar nicht so weit weg vom HBF und der Messe. Bei dieser Gelegenheit könnte man sich ja mal die Siedlung anschauen und überlegen, was möglich wäre.

Sollen wir uns treffen?
Verfasst am: 08. 04. 2010 [12:42]
VUB
Dabei seit: 23.11.2009
Beiträge: 52
LieseMüller schrieb:

Demnächst ist die Luminale und die Light&Building in Frankfurt. Soweit ich das gesehen habe ist das Areal gar nicht so weit weg vom HBF und der Messe. Bei dieser Gelegenheit könnte man sich ja mal die Siedlung anschauen und überlegen, was möglich wäre.

Sollen wir uns treffen?


Sich zu treffen ist natürlich eine gute Idee. Meiner Erfahrung nach sind solche Treffen aber eher schwierig über ein Forum zu organisieren.

Mach uns bitte Vorschläge zum Wie und Wann und Wo.

Undenkbar sollte so etwas nicht sein. Ein Versuch kann nie schaden, so etwas zu organisieren.

VUB
http://deutschesgewoelbemuseum.blogspot.com/
Verfasst am: 26. 04. 2010 [09:27]
LaKai
Themenersteller
Dabei seit: 01.04.2009
Beiträge: 21
Nun habe ich den Bericht "Denk Mal Berlin" gesehen, der übrigens sehr gut war. Aber einiges wurde dort sehr klar. Masterpläne, Stadtentwicklungspläne mit Bürgerbeteiligung sind sehr gut. Zum Problem werden gemeinschaftliche Vorhaben dann, wenn ein Investor auftaucht und auschließlich seine Ziele verfolgen will. "Money makes the world go round" und alles ist dahin! Das Dagobert-Duck-Syndrom.

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.2010 um 09:27.]
Verfasst am: 03. 05. 2010 [12:24]
DetailX.Redaktion
Dabei seit: 14.08.2008
Beiträge: 54
Hallo LaKai,

befasse dich mal mit der Studie zum Stadtteil Grünau in Leipzig. Sicher kannst du daraus wertvolle Informationen ziehen, die dir bei deiner Arbeit zur Siedlung Frankfurt-Mainfeld weiterhelfen. http://www.detailx.de/news/archiv/lebensqualitaet-im-plattenbau/

Die Lebensqualität scheint hier nicht unmittelbar anbhängig vom Plattenbau, sondern vielmehr von den Naherholungsgebieten, dem Grün drumherum. Das könnte für das Mainfeld auch zutreffen. Überprüfe es.

Viel Erfolg,
dein DETAIL X Team

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.2010 um 12:25.]



Detail, 21.05.12
  
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