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Wie kann ARCHIBALD herausfinden, warum es in einer Region eine bestimmte Bauweise gibt?

Autor Nachricht
Verfasst am: 05. 03. 2010 [15:28]
DetailX.Redaktion
Themenersteller
Dabei seit: 14.08.2008
Beiträge: 54
In der Kolumne „Auf dem Weg zur Architektur“ versucht ARCHIBALD Mittel, Wege und Menschen zu finden, die ihm bei der Erforschung helfen. Wohin kann er sich wenden?

Auf die Idee ins Rathaus, die Bauverwaltung und das Heimatmuseum zu gehen ist er bereits gekommen.

Wo kann man sonst noch recherchieren? Wo tun sich Quellen auf und was könnte Antworten liefern?

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.2010 um 15:29.]
Verfasst am: 10. 03. 2010 [16:41]
Archar
Dabei seit: 03.08.2009
Beiträge: 34
Es gibt verschiedene Arten zu recherchieren. Kommt ganz darauf an, wo man sich befindet und was man herausfinden soll. Zuallererst würde ich mal Koch's Baustilkunde empfehlen. Dreht es sich um speziellere Phänomene kann man ja mal in der Bib nachschauen, ob es bereits Werke dazu gibt. Dann gibt es auch bestimmte Archietkten die einige Bauten oder sogar ganze Viertel gestaltet haben. Wenn man mehr über diese Menschen herausfinden möchte kann man sich den Nachlass anschauen und auch mal in der Bib nachschauen, ob bereits etwas zu ihnen und ihrer Bauweise veröffentlicht wurde.
Verfasst am: 15. 03. 2010 [15:20]
VUB
Dabei seit: 23.11.2009
Beiträge: 52
DetailX.Redaktion schrieb:

In der Kolumne „Auf dem Weg zur Architektur“ versucht ARCHIBALD Mittel, Wege und Menschen zu finden, die ihm bei der Erforschung helfen. Wohin kann er sich wenden?

Auf die Idee ins Rathaus, die Bauverwaltung und das Heimatmuseum zu gehen ist er bereits gekommen.

Wo kann man sonst noch recherchieren? Wo tun sich Quellen auf und was könnte Antworten liefern?


Archive gibt es in Städten und Dörfern. Bei Wohnhäusern ist es schwierig, da die Zustimmung der Hauseigentümer notwendig ist,um Archivalien einsehen zu können. Es gibt regionale und landesweite Archive. Ergiebig sind Gespräche mit den jeweiligen Besitzern der Häuser. Etwa 1/3 oder 1/4 der Angesprochenen ist in der Regel auskunftsfreudig.

Scanner und digitale Kamera sollten griffbereit sein.

Die Recherche kostet viel Zeit, gibt aber auch realen Einblick in die Grundlagenarbeit der baugeschichtlichen Forschung.

Grüße
VUB
Verfasst am: 20. 03. 2010 [12:48]
MiniLisa
Dabei seit: 23.09.2009
Beiträge: 14
Ich glaube es kommt auch auf den Menschenschlag an in der Region, in der man etwas erforschen will. Es gibt Orte in denen - meiner Meinung nach - die Menschen offener und auch redseliger sind, als in anderen Regionen. Archive sind immer gut, wenn man denn hinein darf. Aber auch da habe ich schon schlechte Erfahrungen gemacht. Da gibt es Leute die arbeiten seit 30 Jahren alleine in so einem Archiv und wenn dann alle 10 Jahre mal einer kommt und nachhakt sind sie völlig überfordert. Sie haben Angst, du bringst alles durcheinander, oder machst etwas kaputt. Sie nerven dann mit stetiiger Überwachung diener Bewegung, nehmen dir den Stift weg und legen dir einen "ungefährlichen" Bleistift hin. Schrecklich!

Aber es gibt auch andere, die sich sehr freuen, wenn man sich für ihre Arbeit interessiert und offen auf die Fragestellungen, die einen umtreiben reagieren und sich helfend und unterstützend engagieren.

Wie gesagt, es kommt immer auf den Menschenschlag in der Region an, denke ich.



Detail, 21.05.12
  
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