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Erfahrungen zum Baustellenpraktikum

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Verfasst am: 10. 05. 2010 [09:54]
DetailX.Redaktion
Themenersteller
Dabei seit: 14.08.2008
Beiträge: 54
Postet Eure Erfahrungen und Tipps zum Baustellenpraktikum und helft denen, die Architekten von morgen werden wollen.
Verfasst am: 10. 05. 2010 [10:00]
LieseMüller
Dabei seit: 07.08.2009
Beiträge: 45
Ich habe mein Praktikum bei einem Messebauer gemacht. Es war sehr interessant, weil es viele Bereich anschneidet und sich nicht nur auf einen Gewerk konzentriert. Ein Freund von mir war beim Bauorden und hat viel mehr gelernt, als ich - so mein Eindruck: http://www.bauorden.de/80-0-Baustellenpraktika.html
Verfasst am: 10. 05. 2010 [10:05]
Bricklayer
Dabei seit: 17.07.2007
Beiträge: 14
Gääähhhhnau, auf einer "richtigen" Baustelle lernt man mehr. Ich persönlich bin ja dafür, dass man zuvor eine Ausbildung in einem der Gewerke macht, was einem halt am meisten liegt. Zimmerer, Schreiner, ...usw.
Hab davon echt profitiert. Aber momentan haben es alle ja so eilig...
Verfasst am: 10. 05. 2010 [10:38]
black_zac
Dabei seit: 26.03.2010
Beiträge: 1
Ah der Duft von Frischem Beton...das ist doch eigentlich der Grund, warum man als Architekt den Besuch der Baustelle noch gerne macht oder?

Aber das Praktikum ist schon deshalb sinnvoll, weil man einfach checkt, das die Plckerei der Arbeiter eben kein Pappenstiel ist, und das manche Abläufe einfach so lange dauern, wie sie halt ma dauern.

Ich hab das vor Studiums-Anfang echt als sinnvoll gesehen. Aber im Nachhinein muss ich mich dem Herrn Bricklayer anschließen: Ne Ausbildung vorher bringt noch mehr...
Verfasst am: 13. 05. 2010 [00:02]
MiniLisa
Dabei seit: 23.09.2009
Beiträge: 14
Das hier zum Einstimmen!
http://www.youtube.com/watch?v=RAgyDhWk5tE
Schaut mal rein und vor allem: Bewahrt einen kühlen Kopf; )
Verfasst am: 14. 05. 2010 [00:43]
icastor
Dabei seit: 14.05.2010
Beiträge: 1
das baustellenpraktikum hat mir persönlich am anfang des studiums sehr geholfen. direkt nach dem abi ab an die fh ohne vorkenntnisse ist schon nicht einfach. wenn man aber das baustellenpraktikum in der freien zeit vor studiumsbeginn (wozu ich allen rate es DANN zu machen, denn danach, also im 1. oder 2. semester, findet man kaum zeit dazu)macht hat man wenigstens eine ahnung wovon der dozent redet. mir hat das praktikum auch sehr viel spaß gemacht, war in einem bauunternehmen mit maurern unterwegs und habe einiges gelernt und durfte auch als frau gut mit anpacken, was eh das A und O ist.
Verfasst am: 21. 05. 2010 [21:05]
Archar
Dabei seit: 03.08.2009
Beiträge: 34
Da passt wieder der Auszug aus dem Bauhausmanifest dden ich bei "Warum liebt Ihr Architektur?" gepostet habe. http://www.detailx.de/community/forum/beitraege/sonstiges/warum_liebt_ihr_architektur/seite/1/#pid615
Grundsätzlich ist es wichtig mit den Handwerkern unterwegs zu sein. Nur, wer schon mal an der Basis war - je länger, desto besser - kann wirklich gut realisierbare Entwürfe liefern.
Verfasst am: 21. 05. 2010 [21:14]
Bricklayer
Dabei seit: 17.07.2007
Beiträge: 14
@icastor: Mit anpacken ist das A und O, da stimme ich dir vollkommen zu. Schließlich ist es ja auch eine BAU Stelle, das vergessen viele, die sich zur Architektur berufen fühlen. Klar, dass die Bauarbeiter so einen gar nicht ernst nehmen.

Und @ Archar. Ja, back to basic! Was nutzt der tollste Entwurf, wenn er nicht relaisierbar oder nicht nutzbar ist.



Detail, 21.05.12
  
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