Bücher zur Architektur - sofern sie der Entwurfshilfe dienen sollen - sind keinesfalls als verbindliches ‚Kochbuch für einen gelungenen Entwurf\' zu begreifen. Es reicht nicht aus, eine bestimmte Menge Sichtbeton mit der richtigen Anzahl Fensteröffnungen zu kombinieren um eine 100%ige Raumwirkung zu erzielen. Und 1500 g Holzschrauben nach den Regeln des goldenen Schnitts über die Dachhaut zu verteilen garantiert rein gar nichts. Der Entwurf ist und bleibt die sensibelste Teilmenge im Aufgabenfeld der Architektur. Nichts ist persönlicher, individueller und somit auch angreifbarer. So kann es einzig und allein darum gehen zur Ruhe zu kommen, seinen Geist zu lockern und ihn mit Bildern zu füttern um ihn damit zu kreativen Ergüssen zu inspirieren. Geradezu essentiell für das Erreichen von entwurflichen Höchstleistungen ist ein ausgeruhter Körper, eine entspannte und doch stimulierende Atmosphäre, evtl. eine Tasse heißen Tees - und das entsprechende Buch der Reihe \"im Detail\".