Hier das kann für den einen oder anderen vielleicht ganz interessant sein:http://www.stadtzukuenfte.de/Tagung des Arbeitskreis Stadtzukünfte der Deutschen Gesellschaft für GeographieNur mal um zu zeigen was Geographen in diesem Feld machen hier eine Beschreibung eines Geländepraktikums am Geographischen Institut der Uni Bonn:"Geländepraktikum B für Fortgeschrittene: R. KazigStadtwahrnehmungenMi 16-18, Ü IV und semesterbegleitende ErhebungenIn der Stadt bestehen vielfältige Formen sinnlicher Beziehungen der Menschen zu ihrerUmwelt: An bestimmten Stellen wird die Stadt mit ihrem Gestank und ihrem Lärm zu einemOrt der Belästigung, an anderen hingegen ist sie mit ihren architektonischen oderatmosphärischen Qualitäten ein Ort ästhetischer Erfahrung. Die Qualität der sinnlichenErscheinung städtischer Räume beeinflusst unser Befinden in diesen Räumen und bildet damitauch eine wichtige Grundlage für unsere Aktivitäten in der Stadt. Unsere Art derStadtwahrnehmung hängt auf der anderen Seite aber auch von subjektiven Dispositionensowie den Aktivitäten ab, die wir gerade in der Stadt unternehmen: Wer eine bestimmteAdresse sucht, nimmt einen Raum anders war als ein Flaneur am gleichen Ort. Ziel desPraktikums ist es, in ausgewählten Projekten diesem kleinräumigen Zusammenspiel vonUmgebungsqualitäten, Wahrnehmungen und Tätigkeiten auf die Spur zu kommen. Dabeisollen auch innovative methodische Ansätze erprobt werden. Idealerweise sollen dieErgebnisse des Praktikums im September kommenden Jahres im Rahmen der Plan 07 – einemForum aktueller Architektur in Köln – einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.Anforderungen: Lektüre und Diskussion von Grundlagentexten zur Umweltwahrnehmung ineiner Blockveranstaltung zu Beginn des Semesters; Konzeption, Durchführung, Aufbereitungund öffentliche Darstellung eines Forschungsprojektes zu Umweltwahrnehmung inKleingruppen." (aus: Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2007)