Kaum zu glauben, aber wahr! Einige Hochschulen konnten sich auf ihrem Platz halten und einige sind sozusagen von 0 auf 100 auf bessere Plätze geschnellt oder kläglich abstürzt.

Wie Architekturstudenten ihre Hochschule sehen ist zum einen ein wichtiger Anhaltspunkt für alle, die noch die geeignete Uni suchen und zum anderen ist es für die Lehrenden und Studiengangsleiter wichtig zu wissen wie ihre Arbeit ankommt, wie das Angebot und die Ausstattung von ihren Architekturstudenten gesehen wird.
Unter den Top Ten der bewerteten Hochschulen liegt die Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg auf Platz eins. Die Westsächsische Hochschule Zwickau, auch bekannt als FH Zwickau behauptet sich nach wie vor auf Platz 2. Das ist eine Spitzenleistung! Auf dem dritten Platz landet diesmal die Hochschule Coburg, dicht gefolgt von den Hochschule Wismar. Auch die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, die FH Rosenheim, die Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, die FH Düsseldorf, die FH Kärnten und die Münster school of architecture, msa haben die obersten Plätze belegt.
Abgeschlagen hinten liegen die FH Würzburg-Schweinfurt, die HTW Dresden, die FH Augsburg, die Universität Siegen und auf dem allerletzten Platz die Fachhochschule Lausitz.
Seit dem vergangenen Ranking ist klar: Eine schlechte Note muss nicht unbedingt eine schlechte Uni heißen. Die FH Würzburg zum Beispiel hatte bezüglich der Studentenarbeitsplätze eine 4,7. Im Interview mit Studiengangsleiter Professor Sorge hatte sich herausgestellt, dass die Hochschule gegen den Mangel etwas unternommen hat. Das ist doch eine prima Sache, dachten wir und haben uns sehr für die Würzburger Architekturstudenten gefreut.
Nun im aktuellen Ranking aber bekommt die FH Würzburg in dieser Sache die Note 5. Wir fragen uns: Wie kann das sein? Natürlich haken wir auch bei Professor Sorge noch mal nach, warum sich die Situation in den Augen der Studenten nicht zu bessern scheint.
Was ist wohl an der Fachhochschule Lausitz los, dass sie sogar den letzten Platz belegt? Wir fragen Architekturstudenten und Professoren, wie sie sich diese Wertung erklären können und wo man etwas verbessern könnte auch in Zeiten knapper Budgets.
Schaut Euch das Endergebnis des Hochschulrankings 2009/2010 an und schaut nach, wo Eure Hochschule gelandet ist.