Das 5. Potsdamer Sommercamp dreht sich um die geplante Gartenstadt in Drewitz. Im Fokus stehen hier vor allem die Eingänge zur Plattenbausiedlung, die radikal umgebaut werden.
50 interessierte Studenten sind beim diesjährigen Sommercamp der Stadtsanierer der Wohnungsbauholding Pro Potsdam und der Fachhochschule Potsdam dabei. Die Truppe ist international und entwickelt Ideen und Konzepte, für eine städtebaulich und architektonisch bessere Zukunft der Konrad-Wolf-Allee in Zukunft aussehen soll.
In diesem Sommercamp beschäftigen sich die Architekturstudenten und angehenden Städtebauer der Gestaltung der Längsseiten der Wolf-Allee. Hier sollen angemessene Stadtteileingänge entstehen. Sie machen sich aber auch Gedanken um die Bebauung am künftigen Park. Am 11. September werden dann die Entwürfe und Konzepte präsentiert, die die Studenten aus Deutschland, den USA und Russland ihre Vorschläge in Sechsergruppen erarbeitet haben.
Professor Markus Löffler von der Fachhochschule Potsdam berichtet, dass die Aufgabe vor allem darin besteht, der Straße einen räumlichen Abschluss zu geben. Ein Gebäudeensemble, ähnlich einem Portal, kann dies zum Beispiel übernehmen.
Für das Gesamtprojekt, die geplante Gartenstadt Drewitz, sind derzeit 300 Millionen Euro angesetzt. Laut Planung sollen großzügige öffentliche Grünanlagen mit Gärten, Spiel- und Bolzplätzen entstehen. Cafés, Seen und 900 neue Wohnungen sollen das Viertel beleben. Das Motto unter dem da Projekt läuft, heißt also nicht umsonst: „energetisch stark, energisch grün“.
Und vielleicht sind die Stadtverordneten ja dieses Mal bereit, sich die Ideen anzuschauen und in das Projekt einfließen zu lassen. Für die Architekten von morgen wäre das eine spannende Herausforderung.
http://www.gartenstadt-drewitz.de/index.html