Der Platz, zwischen Rotteckring und dem Platz der Universität, an dem einst die Freiburger Synagoge stand soll umgestaltet werden. 2006 gewannen faktorgruen, Landschafts- und Umweltplaner den Realisierungswettbewerb. Mit dem Entwurf und dem Vorhaben sind die die Bürger und die Hochschule nicht zufrieden.

Bild: Platz der alten Synagoge heute, www.freiburg.de
Die Stadt Freiburg hatte im März 2006 den Wettbewerb um die neue Gestaltung des Platzes ausgeschrieben und im Oktober 2006 den Sieger gekürt. Den ersten Preis erhielt der Entwurf von faktorgruen, Landschafts- und Umweltplaner. Mit „Grün“ hat deren Konzept jedoch für die meisten Freiburger nichts zu tun – im Gegenteil, sagen die Freiburger.
Unlängst stellten die jungen Liberalen auf dem Platz ein Schild auf: „Hier plant die Stadt Freiburg für Sie eine neue Betonwüste“, heißt es da. Und anstatt „Platz der alten Synagoge“ tauften sie ihn kurzer Hand in „Dieter-Salomon-Platz“ um.
Dieter Salomon heißt der Freiburger Oberbürgermeister, der sich für das neue Platzkonzept ausspricht, dessen einziges „Grün“ eine Hand voll Bäume ist. Dieses Konzept ist nur ein Teil, eines Gesamtkonzeptes, bei dem die aufeinanderfolgenden Freiflächen verbunden werden und sich ergänzen sollen. Die Hochschule will Ruhe und einen Ort zum verweilen, viele Bürger auch. Die Landschafts- und Raumgestalter von faktorgrün sehen jedoch zusätzlich einen erlebnisreichen und dynamischen Platz mit Platzhaus vor. Grünflächen sind nicht auszumachen.

Bild: der Platz der alten Synagoge morgen?, www.faktorgruen.de
Schaut Euch mal das Konzept für den Platz von faktorgruen an. Ist dadurch der Status Freiburgs als Green City gefährdet? Passt dieser Platz zu Freiburg? Was denkt Ihr?