Neues zur Architektur

Freiraum Stadt

Am 16. und 19. Oktober lohnt es sich nach Mannheim zu fahren. Die Bundesstiftung Baukultur widmet sich in Kooperation mit Mannheim2 der Frage „Wie findet Freiraum Stadt?“- Alles dreht sich um die Lebensqualität in unseren Städten, in denen Freiräume eine entscheidende Rolle spielen.

Straßen, Plätze und Parks bilden den sozialen Raum für unser alltägliches Zusammenleben und ermöglichen unterschiedlichste Aktivitäten. Als Verkehrsraum sorgen sie auch für Vernetzung und Orientierung, als Marktplatz und Treffpunkt regen sie zum Handel und zur Kommunikation an, als Grünraum und Spielfläche laden sie zum Erholen und Verweilen ein.
Sie sind auch Orte der Integration und der Repräsentation. Ohne sie fehlt der Stadt ein entscheidender Baustein.

Die Art, wie öffentliche Orte angelegt und angenommen werden, was sie möglich und nicht möglich machen, spiegelt die Haltung in der Stadt, spiegelt die Städtische Gemeinschaft wieder. Gerade hier also trägt die Baukultur eine wichtige Verantwortung. Und gerade deshalb stehen sie immer wieder im Fokus aktueller Debatten in Architektur und Städtebau. Anspruch und Wirklichkeit, Form und Funktion, Ist- und Soll, oder Zukunft und Vergangenheit sind auch im öffentlichen Raum nicht immer gut miteinander zu vereinbaren.

Stadt und Planende müssen sich gemeinsam der Herausforderung stellen, tragfähige Konzepte in die Praxis umzusetzen, die auch in Zukunft der Bedeutung öffentlicher Räume und den Anforderungen der Stadtgesellschaft gerecht werden.

In Mannheim sucht die Bundesstiftung Baukultur deshalb das Gespräch mit ausgewählten Akteuren und interessierten Bürgerinnen und Bürgern über die Qualität von öffentlichen Freiräumen. Am Beispiel aktueller Projekte vor Ort – wie des Entwicklungskonzeptes Innenstadt (eki), des Verbindungskanals am Jungbusch oder der Gestaltungen der innerstädtischen Kurpfalzachse und der Planken – erörtert sie in Kooperation mit der Stadt Mannheim, wie ein Netzwerk öffentlicher Räume aus gestalterisch hochwertigen, vielfältig nutzbaren und dabei alltagstauglichen Straßen, Plätzen und Parks gelingen kann.

Im Rahmen der Aktion „BAUKULTUR_VOR_ORT“ lädt die Bundesstiftung Baukultur zu Stadtspaziergängen und einem Podiumsgespräch ein, um das komplexe Thema erlebbar zu machen.

ÖFFENTLICHE RÄUME IM HISTORISCHEN WANDEL
Freitag, 16. Oktober, 16 – 17.30 Uhr
Start: Marktplatz, Eingang zum Alten Rathaus
Stadtführung des Stadtarchivs Mannheim – Institut für
Stadtgeschichte

BAUKULTOUR: WO FINDET FREIRAUM STADT?

Montag, 19. Oktober, 16 – 18.30 Uhr
Start: 16 Uhr Café Platz-Haus / Alter Messplatz
16.30 Uhr Herschelplatz, 17.30 Uhr Popakademie
In Zusammenarbeit mit A-Z Architektouren

4 PLÄTZE IN 4 SÄTZEN
Montag, 19. Oktober, 15 – 18.30 Uhr
Musikalisch-schauspielerische Streifzüge über vier
Mannheimer Plätze, Treffpunkt: Marktplatz
In Zusammenarbeit mit den Coleümes und Mitspielern
18.30 Uhr musikalischer Auftakt zum Podiumsgespräch
mit den Coleümes, Trinitatiskirche

PODIUMSGESPRÄCH

Montag, 19. Oktober, 19 Uhr, Trinitatiskirche
GRUSSWORT
Lothar Quast | Bürgermeister Stadt Mannheim

VORTRÄGE
Wem gehört der öffentliche Raum?
Jens S. Dangschat | TU Wien Freiräume – öffentliche RäumeNeue Aspekte oder was man schon lange weiß
Andrea Gebhard | BDLA, München

IM GESPRÄCH
Öffentlicher Bauherr
Klaus Elliger | Fachbereich Städtebau, Stadt Mannheim Stadtplaner Markus Neppl | ASTOC Architects & Planners, Köln Landschaftsarchitektin
Gabriele Kiefer | Büro Kiefer Landschaftsarchitektur, Berlin Bürger
Wolffried Wenneis | Mannheim

MODERATION
Michael Braum | Bundesstiftung Baukultur

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Detail, 04.02.12
  
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