Architekturstudenten, angehende Innenarchitekten und Designer der FH Trier haben ein Programm entwickelt, dass aus einfachen Pizzaschachteln und abhängig von verschiedenen Parametern ein Objekt generiert. Für die IMM Cologne entwickelten sie einen Messestand.

Im Sommersemester 2009 startete das interdisziplinäre Projekt der Fachrichtungen Innenarchitektur, Architektur und Intermediales Design. Ziel dieses Seminars war die Konzeption, der Entwurf und die konstruktive Durcharbeitung einer modular konzipierten Installation für die IMM Cologne. Sieben zweier Teams und drei Studierende jeweils allein, machten sich an die Arbeit, entwarfen und entwickelten. Schließlich einigten sie sich darauf den Entwurf von Jan und Eva umzusetzen.
Das Grundkonzept ihrer Installation basiert auf einem so genannten Messestandgenerator. Diesen Messestandgenerator haben sie selbst programmiert. Es erzeugt nach der Eingabe verschiedener Parameter einen Messestand in Rhinoceros 3D und in diesem Fall aus Pizza-Schachteln. Warum die Pizza- Schachtel? Sie ist ein Low-Tech-Material und so ein eindeutiger Kontrast zu den sonst verwendeten High-Tech-Verfahren, wie zum Beispiel auch die Arbeit die, R.O.B, der Roboter der ETH Zürich und Gramazio und Kohler abliefert.
Das geschriebene Programm entwickelt dank der eingegebenen Parameter den Stand, aber aufbauen muss man ihn schon noch per Hand, denn wie gesagt, einen R.O.B hat die FH Trier ja nicht zur Verfügung. Die Studierenden haben aus der Not eine Tugend gemacht, den Stand per Hand aufgebaut und die Ungenauigkeit, die dadurch entstand, als „Balance zwischen Perfektion und Unschärfe“ zu einem ästhetischen Aspekt gewandelt.
Ein tolles Projekt! Wer mehr darüber erfahren möchte, kann auch auf commodulate.net, alles noch mal nachlesen.