„Wenn man beim mir zu Hause ruft ‚IKEA raus!’, dann ist meine Wohnung leer". So nennt sich sogar eine Gruppe bei StudiVZ. Also Lasse, Ivar, Billy, Expedit und Co. Sind kaum mehr aus unseren Wohnungen wegzudenken. Der nächste Coup steht auch schon an, ein ganzes Haus. Wir haben Euch über Boklok das IKEA-Haus berichtet. Im April startet im Hofmobiliendepot, dem Möbel Museum Wiens, eine Ausstellung zum Möbelriesen namens „Phänomen IKEA“.

Aus dem Hofmobiliendepot heißt es: „Das Möbelhaus aus Schweden, das seine Kunden duzt und seinen Möbeln Namen gibt, hat wie kein anderes die Lebens- und Wohnverhältnisse der Menschen in Europa in den letzten 50 Jahren verändert und geprägt.“
Mit etwa 100 Exponaten erfahrt Ihr näheres über die Geschichte des Unternehmens, das wie viele andere auch als Einmannbetrieb gegründet wurde. Die Entwürfe der IKEA-Designer von 1950 bis heute werden in einen designhistorischen Kontext gestellt. Und ein ganz eigener Bereich ist „IKEA-Hacks“, den kreativen Umgestaltungen zum Thema Beleuchtung gewidmet.
Dank einigen Leihgaben der Neuen Sammlung München, ist einiges zusammengekommen. Sodass viele andere Themen bilden ebenfalls Bereiche und Schwerpunkte, darunter zum Beispiel Systemmöbel, Nachhaltigkeit, skandinavische Moderne, oder auch die Verpackungsstrategie, die vielleicht der Idee der Bopparder Brüder Thonet stammt. Die hatten nämlich bereits vorher ihren Stuhl Nummer 14 zum selbst zusammenschrauben um die ganze Welt geschickt.
Phänomen IKEA
Hofmobiliendepot
Möbel Museum Wien
9. April bis 11. Juli 2010
Andreasgasse 7
A-1070 Wien