Nun sind sie beide in Berlin. Nach dem Robert K. Huber und Annekathrin Fischer von zukunftsgeraeusche im städtischen Raum Münchens interveniert haben, sind sie nun in Berlin. Das neue Projekt trägt den Titel „Plattenvereinigung“ und läuft in Kooperation mit Claus Asam von der TU Berlin. Es wurde am Samstag in der Peter-Behrens-Halle im Wedding eröffnet.

„Plattenvereinigung errichtet ein Recyclinggebäude aus ost- und westdeutschen Betonplatten zur Vereinigung interdisziplinärer Akteure und Ansätze hin zur Entwicklung einer universellen Recyclingkultur“ heißt es auf Plattenvereinigung.de, der Seite zum Projekt.
Baukultur und deutsch-deutsche Geschichte, Nachhaltige Stadtentwicklung und Bautechnik, Recyclingkultur und nachhaltiger Konsum sowie Partizipation und urbane Handlungsstrategien sind die Themen des Projektes.
Das Recyclingebäude der Plattenvereinigung soll aber nicht nur auf die genannten Themen sensibilisieren, sondern auch als ihr gebautes Medium im öffentlichen Raum, zugleich Werkstatt und Lehrobjekt, Ausstellungsraum und Aufführungsort für fachspezifische und künstlerische Impulse sein. Der baukulturelle, gesellschaftliche und ökologische Diskurs über den Lebensraum Stadt und das Erbe der Moderne soll angeregt werden und auch die Recyclingkultur fördern.
Bis 4. Februar 2010 bauten sie noch am Recyclinggebäude aus Platten der Münchner Studentenbungalows und Platten des Abrissgebäudes Robert-Havemann-Straße 12 / 13 aus Frankfurt an der Oder. Nun ist es der Öffentlichkeit zugänglich und wurde mit einem Gastspiel des Maxim-Gorki-Theaters feierlich eröffnet.
Nun ziehen sie mit Sack und Pack und Haus an den Moritzplatz in Kreuzberg, berichtet Annekatrin Fischer.
Bis Oktober 2010 wird es dann am Moritzplatz einiges an Programm geben. Einen Besuch des Projektes, empfehlen wir Euch dringend.