Laut
dem letzten Willen Alfred Nobels sind die meisten Institutionen,
welche für die Nominierung, Vergabe und Ausrichtung des Preises
verantwortlich sind, in Stockholm verankert.
Den
Kern bildet die eigentliche Nobel Foundation
Sie
ist Organisator und Wächter über den Nobelpreis, und wie wir auf
unsere Exkursion in einem Gespräch mit dem Vorsitzendem der
Foundation erfahren konnten. Sehr streng an das Testament Nobels
gebunden.
Jedoch
wollen wir das Aufgabenspektrum der Nobel Foundation erweitern. Wie
sieht also nun die Nobel Foundation der Zukunft aus?
Es ist eine Institution die
Menschen aus aller Welt zusammen bringen will, um Wissensaustausch
und -Aufarbeitung zu fördern.
Ideal als neuer Standort für
dieses Projekt zeigt sich die Insel Beckholmen, gelegen in der Nähe
des Stockholmer Zentrums.
Entstehen
soll ein Center in dem Stipendiaten Nobel-Wissen Aufarbeiten,
Darstellen und Verbreiten sollen.
Beckholmen
selbst ist besonders gegliedert durch den Fels im Zentrum auf der
einen Seite und den markanten Einschnitten der Trockendocks auf der
anderen.
Die
Docks zerschneiden die Insel nahezu in 3 Teile, welche förmlich
auseinander zu brechen scheinen.
Der
einzigste Zugang zur Insel liegt im Moment im Norden über eine
Holzbrücke.
Der
Zugang vom Meer ist zurzeit über öffentliche Verkehrsmittel nicht
möglich.
Das
Hauptaugenmerk unseres Entwurfes liegt in dem Stichwort der
Vernetzung.
Zum
einen natürlich in der Vernetzung der 3 Docks untereinander, zum
anderen in den Docks selbst.
Auf
die Interne Vernetzung sind wir insbesondere im Hauptdock, dem
Excellence Center, eingegangen.
Hier
spielt die schon erwähnte Fließzone die Hauptrolle. Sie
ist das verbindende Element um die einzelnen Bereiche und ihre
Nutzung zusammen zuführen. Es ist der Weg des Besuchers sowie der
des Forschers durch das Dock.
Die
Fließzone ist eine Art Wissenstrasse auf der sich der interessierte
Besucher über einzelne Stationen Nobelwissen aneignen kann.
Dies
kann in Form von Audio-visuellen, habtischen oder informellen Medien
geschehen.
Es
ist jedoch jedem selber überlassen der Straße bis zum Ende zu
folgen oder schon eher zum Beispiel in Richtung Science Park
abzubiegen, wo man sein Wissen auch praktisch testen kann.
Angelagert
an diese Wissensstraße befinden sich verschiedene öffentliche Orte,
wie Ausstellungen, Gastronomie, das Medienhaus.
Gleichzeitig
werden an dieser Fließzone Arbeitsplätze der Forscher angelagert,
sodass ein Aufeinander treffen von Forscher und Besucher
wahrscheinlich wird.
Der
Besucher bekommt so einen persönlichen Bezug zur Wissenschaft - das
Forschen bekommt ein Gesicht.
Im
Gegenzug erhält der Forscher direktes Feedback über seine Arbeit.
Am
Anfang des Docks wird die Dichte des Besucherstromes am größten
sein und nach hinten immer mehr abnehmen ,da das vermittelte Wissen
der Wissensstationen mehr und mehr spezifischer wird.
Umgedreht
verhält es sich mit dem Anteil der dort arbeitenden Forscher.
Ihr
Zentrum befindet sich im Think Tank im hinteren Bereich des Docks.
Vorgeschaltet
befinden sich jedoch weitere Arbeitsstationen wie Seminarräume,
Workshopbereiche und Medienarbeitsplätze.
Innerhalb
dieses Wissenskontinuums haben wir die verschiedensten Arbeitsformen
verortet.
Es
gibt Möglichkeiten vom abgeschotteten Selbstständigen Arbeiten,
über Gruppenarbeiten, Face to Face Kommunikation bis hin zu
Seminaren und Workshops.