DETAIL X Studienarbeitswettbewerb Dezember 2009: Nobel Foundation Excellence Center

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  • ninerazz
  • hinzugefügt am
  • 28.11.09 um
  • 16.25 Uhr

RESTOCK THE DOCK

Laut dem letzten Willen Alfred Nobels sind die meisten Institutionen, welche für die Nominierung, Vergabe und Ausrichtung des Preises verantwortlich sind, in Stockholm verankert. 

Den Kern bildet die eigentliche Nobel Foundation  

Sie ist Organisator und Wächter über den Nobelpreis, und wie wir auf unsere Exkursion in einem Gespräch mit dem Vorsitzendem der Foundation erfahren konnten. Sehr streng an das Testament Nobels gebunden.

Jedoch wollen wir das Aufgabenspektrum der Nobel Foundation erweitern. Wie sieht also nun die Nobel Foundation der Zukunft aus?

Es ist eine Institution die Menschen aus aller Welt zusammen bringen will, um Wissensaustausch und -Aufarbeitung zu fördern.

Ideal als neuer Standort für dieses Projekt zeigt sich die Insel Beckholmen, gelegen in der Nähe des Stockholmer Zentrums. 

Entstehen soll ein Center in dem Stipendiaten Nobel-Wissen Aufarbeiten, Darstellen und Verbreiten sollen.

Beckholmen selbst ist besonders gegliedert durch den Fels im Zentrum auf der einen Seite und den markanten Einschnitten der Trockendocks auf der anderen. 

Die Docks zerschneiden die Insel nahezu in 3 Teile, welche förmlich auseinander zu brechen scheinen.

Der einzigste Zugang zur Insel liegt im Moment im Norden über eine Holzbrücke. 

Der Zugang vom Meer ist zurzeit über öffentliche Verkehrsmittel nicht möglich. 

Das Hauptaugenmerk unseres Entwurfes liegt in dem Stichwort der Vernetzung. 

Zum einen natürlich in der Vernetzung der 3 Docks untereinander, zum anderen in den Docks selbst. 

Auf die Interne Vernetzung sind wir insbesondere im Hauptdock, dem Excellence Center, eingegangen. 

Hier spielt die schon erwähnte Fließzone die Hauptrolle. Sie ist das verbindende Element um die einzelnen Bereiche und ihre Nutzung zusammen zuführen. Es ist der Weg des Besuchers sowie der des Forschers durch das Dock. 

Die Fließzone ist eine Art Wissenstrasse auf der sich der interessierte Besucher über einzelne Stationen Nobelwissen aneignen kann. 

Dies kann in Form von Audio-visuellen, habtischen oder informellen Medien geschehen. 

Es ist jedoch jedem selber überlassen der Straße bis zum Ende zu folgen oder schon eher zum Beispiel in Richtung Science Park abzubiegen, wo man sein Wissen auch praktisch testen kann.

Angelagert an diese Wissensstraße befinden sich verschiedene öffentliche Orte, wie Ausstellungen, Gastronomie, das Medienhaus.

Gleichzeitig werden an dieser Fließzone Arbeitsplätze der Forscher angelagert, sodass ein Aufeinander treffen von Forscher und Besucher wahrscheinlich wird. 

Der Besucher bekommt so einen persönlichen Bezug zur Wissenschaft - das Forschen bekommt ein Gesicht. 

Im Gegenzug erhält der Forscher direktes Feedback über seine Arbeit.

Am Anfang des Docks wird die Dichte des Besucherstromes am größten sein und nach hinten immer mehr abnehmen ,da das vermittelte Wissen der Wissensstationen mehr und mehr spezifischer wird. 

Umgedreht verhält es sich mit dem Anteil der dort arbeitenden Forscher.

Ihr Zentrum befindet sich im Think Tank im hinteren Bereich des Docks. 

Vorgeschaltet befinden sich jedoch weitere Arbeitsstationen wie Seminarräume, Workshopbereiche und Medienarbeitsplätze.

Innerhalb dieses Wissenskontinuums haben wir die verschiedensten Arbeitsformen verortet. 

Es gibt Möglichkeiten vom abgeschotteten Selbstständigen Arbeiten, über Gruppenarbeiten, Face to Face Kommunikation bis hin zu Seminaren und Workshops.




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Kommentare

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Chefrea schreibt:

Das ist ja wirklich toll!

Detail, 08.02.12
  
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