

Photovoltaik-Module
Modulgrößen (Fläche): etwa zwischen 0,5 und 2,5 m², jeder Hersteller hat seinen eigene Abmessungen, häufig sind Werte im Bereich von 1250 * 650 mm.
Nennleistung: 50 bis 300 Watt, flächenbezogen bewegt sich die Nennleistung zwischen 80 und 135 W/m²
Leistungstoleranz: (Nennleistung) von ±3 bis ±10 %, bis ±5 akzeptabel
Leistungskoeffizient: gibt an, um wie viel % die Leistung je °C Erwärmung abnimmt, Wert von 0,3 bis 0,5% sollte möglichst niedrig sein
Wirkungsgrad: ca. 8 bis 14%
Flächenbedarf: für eine Leistung von 1 kWp benötigt man zwischen 7,5 und 12,5cm² Modulfläche
Leistungsgarantie: sehr häufig 80% der Nennleistung auf 20bis 25 Jahre
Produktgarantie: häufig 1 Jahr, einige Hersteller bieten 5 oder 10 Jahre
Preise: es ist üblich, die Preise pro Leistung, also in EUR/Wp anzugeben, sie reichen von etwa 4,5 bis 10 EUR.
Zertifizierung: CE-Zeichen (Pflicht), ISPRA 503 oder IEC 61215 für kristalline Module, ICE 61646 für amorphe Module, sowie Schutzklasse II SKL II

Energieertrag nach Standort und Ausrichtung der Photovoltaikanlage
Die mittlere Jahressumme der Globalstrahlung kann als der maximal erzielbare mittlere Jahresertrag einer Anlage angesetzt werden.
Verschattung
Erheblichen Einfluss hat Verschattung der Anlage durch das Gelände, Bebauung oder Bewuchs. Dabei kann (nach dem Prinzip des schächsten Glieds einer Kette) bereits geringfügiger Schatten (Fernsehantenne) die Gesamtleistung der Anlage gegen Null bringen. Laub und starke Verschmutzung haben natürlich die gleiche Wirkung. Sind Teilabschattungen unvermeidlich, kann durch den Einbau von Bypass-Dioden der Abschattungsverlust beträchtlich vermindert werden. Verschattung vor 9 Uhr und nach 17 Uhr hat dagegen nur geringe Wirkung.
Orientierung und Neigung
Welcher Anteil der Globalstrahlung genutzt werden kann, hängt zunächst von der Ausrichtung der Anlage ab. Ideal ist die Ausrichtung nach Süden bei einer Neigung der Module von 28°. Die nachstehende Tabelle zeigt, dass für eine optimale Ausrichtung der Anlage Spielraum vorhanden ist.