Wer Architektur studieren will, muss sich erstmal Gedaken machen, welche Hochschulform für ihn die richtige ist. Der Studiengang Architektur wird an Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen angeboten. Auch private Hochschulen, wie die Alanus bieten Architektur an.
Die Hochschule
In jedem Fall ist es wichtig sich vorher von Studenten, die bereits an der jeweiligen Fachhochschule studieren Infos zu holen. Nicht immer stimmt das beschriebene Angebot, mit der Realität überein. Fragt doch einfach unsere DETAILX User, oder schau ins DETAILX-Hochschulranking.
Fachhochschulen legen für das Architekturstudium ureigentlich einen großen Wert auf praxisbezogenes Studieren. Sämtliche Hochschulen, die Architektur anbieten sind in unserem Hochschulbereich von gelistet. Auch Hochschulen aus Österreich und einigen anderen Ländern sind dabei.
An Universitäten und Kunsthochschulen wird ureigentlich verstärkten Wert auf den gestalterischen Teil im Bereich der Architektur gelegt.
Die Studiengänge im Fachbereich Architektur
Mittlerweile laufen die Diplomstudiengänge leider aus. An fast allen Hochschulen gibt es nun nur noch den Bachelor- und Masterstudiengang Architektur. Der Bachelorstudiengang hat entweder eine Dauer von sechs Semestern oder acht Semestern, je nach Hochschule. Bislang ist der Bachelor-Abschluß jedoch nicht von den Architektenkammern anerkannt. Wer später als eingetragener Architekt arbeiten möchte, der muss entweder den Master machen, oder ein zweijähriges, anerkanntes Praktikum absolvieren.
Es gibt entweder den Studiengang Master of Arts in Architecture oder den Master of Science, je nach vertieftem Bereich. Die Masterstudiengänge haben eine Studiendauer von zwei bis sechs Semestern. Welche Masterstudiengänge es an den jeweiligen Hochschulen gibt, wird in unserer Serie Master-Desaster gezeigt.
Was das Architekturstudium bringen soll
Das Studium soll Kenntnisse und Fähigkeiten in Entwurf, Planung und Ausführung von sämtlichen Gebäuden, deren Gestaltung, deren energetische Ausrüstung und Wissen über Nachhaltigkeit vermitteln. Es wird auch Kontestbezogen gearbeitet und grunndlagen in Städtebau vermittelt. Deshalb gehören zum Studium sowohl technische, naturwissenschaftliche als auch kulturelle Grundlagen, Kunst- und Architekturgeschichte, beziehungsweise Baugeschichte. Gerade letztere Bereiche sowie Energieeffizienz sind wichtig für Instandsetzung und Denkmalschutz.
Pars pro toto auch in der Architektur
Ganzheitliche Architektur meint die Auseinandersetzung mit dem Umfeld des geplanten Gebäudes. Hierzu zählt die Befragung der Anwohner, im Fall eines städtebaulichen Projektes und die Befragung der künftigen oder potentiellen Nutzer. Ebenfalls zu beachten ist zum Beispiel die Gestaltung der Zufahrtswege, des Gartens, des Interieurs und dergleichen. Dabei darf man nie vergessen, dass Gebäude errichtet werden um einzig und alleine gut auszusehen, sondern auch um funktional für den Nutzer, für den Menschen zu sein.
Erfahrungen sammeln
Während des Architekturstudiums sollen weitere Praktika in Büros und auf Baustellen absolviert werden. Dies ist zum einen gut, um erlerntes Wissen in der Praxis umzusetzen und zu überprüfen und zum anderen wird der später der Start in den Beruf eventuell einfacher. Zu einem besseren Start in den Job, aber auch, um persönliche Erfahrungen zu sammeln, ist ein Auslandsemester unbedingt empfehlenswert. Die Aneignung über mindestens eine Fremdsprache ist dazu unerlässlich.
"Ein Architekt kommt nicht alleine ans Ziel!"
So hat es auch schon Kristina, eine unserer DETAILStipendiaten formuliert.
Gerade für Architekten sollte TEAMarbeit niemals meinen: Toll Ein Anderer Machts!
Teamarbeit und soziale Kompetenz sind sowohl im Studium, als auch später im Job unerlässlich.